Sansibar, Tansania
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Sansibar, Jambiani & Red Monkey Lodge – mitten ins Herz!

Sansibar Jambiani Strand

Samstag, 16 Uhr. Sansibar begrüßt mich mit einem herzlichen “JAMBO” und das noch bevor ich die ersten Eindrücke verarbeiten kann. Erst der überfreundliche Zoll-Mitarbeiter bei der Visa-Ausgabe, der mir mit strahlenden Augen entgegenblickt, als ich ihm die 50 US Dollar für die Einreise gebe, dann der Taxifahrer, den ich erst einmal direkt um die Hälfte des Preises drücke – sie alle begrüßen mich mit einem “JAMBO”, was so viel heißt wie “Hallo”. Meine ersten Wörter Swahili lerne ich während meiner Fahrt zur Unterkunft und dabei erfahre ich auch schon viel über diese Insel(n), denn eigentlich ist es ein ganzes Archipel und Sansibar die Hauptinsel. Natürlich ist mein Taxifahrer nicht nur Taxifahrer, sondern auch Tour Guide und Experte für jegliche Ausflüge auf der Insel, die ich aber erst einmal dankend ablehne. Seine Nummer gibt er mir trotzdem, damit ich ihn jederzeit kontaktieren kann, falls ich Hilfe benötige. „Hakuna matata“, lacht er mir entgegen und steuert mit mir einen Bankautomaten in Stonetown an, denn der am Flughafen funktioniert nicht.

Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und führt mich nach Jambiani in den Südosten der Insel. Genauer gesagt zur Red Monkey Lodge. Der Besitzer Mark, kommt aus Hamburg, hat lange Jahre auf Sansibar gelebt und die Lodge im Dezember 2010 übernommen, sie einer Kernsarnierung unterzogen und aus ihr einen wahren Schatz gemacht. Damals habe ich für ihn gearbeitet und ihm geholfen eine Roadshow in Deutschland zu organisieren, bei der wir Sansibar als Reiseziel und die Lodge bekannter machen wollten. Als Dankeschön hat er mich nach Jambiani eingeladen und diese Einladung habe ich jetzt – nach über zwei Jahren – endlich angenommen.

Mit Qatar Airways von Berlin bis Doha und Kilimanjaro nach Sansibar

Die Anreise nach Sansibar ist mehr als leicht und mit Qatar Airways starte ich von Berlin nach Doha und lande nach einem kurzen Stopp in Kilimanjaro (ohne umsteigen) direkt auf der Hauptinsel. Die Flugzeit beträgt 5,5 plus 8,5 Stunden und ist schnell vorbei. Dank Qatar bekomme ich mein allererstes Upgrade in die Business Class und das bedeutet: traumhafte Sessel, viel Platz, wunderbares Essen und vor allem schlafen. Bei einem Nachtflug ist das Gold wert und so verschlafe ich fast den kompletten Flug. Die Zeit vergeht schnell und am Nachmittag lande ich kurz bevor es dunkel wird auf der Insel. Ich bin schon so gespannt auf dieses Reiseziel und kann es kaum erwarten endlich auszusteigen. Es ist heiß auf Sansibar, das merke ich sofort – es sind genau meine Temperaturen.

Eine Rundreise kommt bei dieser Reise nicht in Frage – viel mehr möchte ich das Dorf Jambiani im Südosten von Sansibar und die Lodge, die weit entfernt von jeglichem Tourismus der Insel liegt, vollends genießen und die Insel von hier aus erkunden.

Die Red Monkey Lodge – das wundervolle Tor zum Strand in Jambiani

Wer mich kennt, der weiß, ich liebe den Kontakt zu Einheimischen und es dauert nie lange bis ich mit ihnen in Kontakt komme. Das hängt natürlich vor allem mit meinen Reisezielen oder den Orten meiner Unterkünfte zusammen, die am besten ganz weit weg von den typischen Hotspots liegen. Jambiani ist so ein Ort. Das Konzept von Marks „Red Monkey Lodge“ liebte ich auf Anhieb. Barfoot, informal, cozy, watersports and great food & drinks“ ist das Motto und das gibt es hier im Übermaß. Flip Flops sind nicht nötig, denn jeder läuft barfuß – den ganzen Tag, egal wann und wo. Die Zimmer sind wunderschön und mit viel Liebe zu lokalen Produkten eingerichtet. Direkt an der Lodge gibt es eine Kite-Schule, die in Kooperation mit Kite World Wide betrieben wird. In der Lodge sind Gäste willkommen, die ein Gefühl für die Umwelt, aber vor allem Interesse am Kontakt zu Einheimischen haben, denn den gibt es hier in voller Ladung.

Sansibar

Mein Blick aus meinem Zimmer in der Red Monkey Lodge

Die Lodge hat 12 Zimmer, ein Restaurant und eine Bar – und der Name Red Monkey ist Programm, denn die Affen sitzen hier in Jambiani in den Bäumen, gesellen sich zu den Gästen an die Bar oder trinken Wasser aus dem Hahn. Ob beim Bananen-Pancake-Frühstück am Morgen oder bei den leckeren Fisch-Currys am Abend,  ein Gespür für das wohl beste Essen des Ortes haben die Tiere und so sehe ich sie fast täglich in der Lodge. Mein Zimmer liegt direkt am Strand und so schlafe ich am Abend mit Meeresgeräuschen ein und werde morgens von ihnen geweckt. Was kann es Schöneres geben?

Jambiani: Affen in der Red Monkey Lodge

In der Red Monkey Lodge ist der Name Programm

Sansibar Stummelaffe in der Red Monkey Lodge

Sansibar Stummelaffe in der Red Monkey Lodge

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Jambiani Sansibar

Am Abend verwandelt sich der Strand vor der Lodge in ein Paradies für Einheimische. Wenn die Sonne langsam untergeht und die Temperatur sinkt, spielen die Kinder Fußball, gehen die Erwachsenen schwimmen, fischen oder halten sich einfach draußen auf. Aber auch am Morgen ist viel los, wenn sich das Meer bei Ebbe über hundert Meter zurückzieht, kommen die einheimischen Frauen und kümmern sich um ihr Seegras. Sie hegen und pflegen es, und tragen die schweren Seegras-Säcke mit Leichtigkeit auf ihrem Kopf. Das Tor zur Lodge ist gleichzeitig auch ein Tor vom Dorf zum Strand – ein Tor, das geöffnet ist für jedermann.

Sansibar Reisebericht Jambiani

Jambiani, was soll ich sagen? Dir gehört mein Herz!

Dass ich mit diesem Ort mal wieder einen Glückstreffer lande, merke ich schnell. Gleich am Morgen – fast täglich nach dem Frühstück – mache ich mich auf den Weg zu einen Spaziergang am Strand Richtung Paje. 60 Minuten laufe ich in nördliche Richtung. Treffe täglich unzählige Einheimische, treffe Fischer, treffe Frauen und Kinder. Alle strahlen mit dem türkisblauem Meer und dem weißen Sandstrand um die Wette, und rufen mir „JAMBO“ entgegen.

Am ersten Tag mache ich aber wohl meine bisher interessanteste Begegnung: ich treffe die Massai am Strand. Auf Sansibar erwartet man sie eher nicht, denn eigentlich leben sie in Nord-Tansania in ihrem Massai-Dorf. Sie sprechen mich an und wollen mir Schmuck verkaufen, aber schnell wird daraus ein Gespräch und so sitze ich an meinem ersten Tag über vier Stunden im Schatten mit dieser spannenden Volksgruppe, lausche neugierig ihren Geschichten und sie meinen. Ich habe unendlich viele Fragen, aber auch sie sind neugierig. Ich habe noch nie so hübsche Menschen gesehen. Sie sind groß, schlank, haben wunderschöne Gesichter und der Umhang aus bunten Tüchern lässt sie sehr elegant wirken. Auch sie mustern mich.

Die Massai leben auf dem Festland in selbstgebauten Hütten aus getrocknetem Kuhdung und Ästen, zwischen Löwen, Hyänen, Hippos – und spannen einen Dornenzaun um ihr kleines Dorf, damit sie die Wildtiere nicht angreifen. Sie leben ohne Strom, ohne fließend Wasser und normalerweise auch ohne Geld, denn das verdienen sie nur, wenn sie eine der Kühe verkaufen. Momenten leben angeblich noch eine Million Massai (auch Masaai oder Masai) in Ostafrika, auch wenn die genaue Zahl sehr ungewiss ist. Die Mehrzahl lebt in Kenia.

Massai in Sansibar

Ihre Sitten sind mir fremd, faszinieren mich jedoch und wecken eine Neugier, die ich selten in der Art erlebe. Bei einer Hochzeit muss der Bräutigam beispielsweise einen hohen Preis zahlen. 25 Kühe (inkl. 2 Rinder) müssen es sein, die der Mann der Familie der Braut dann überrascht. „Wie viele Kühe habt ihr denn?“, frage ich. „3“, „5“ und „10“, verraten sie mir. Zum Heiraten reicht es also noch nicht, aber das wollen sie auch gar nicht. Denn sie sind einigen Jahren häufig auf Sansibar, um Englisch zu lernen, denn auch die Massai werden moderner und die Kultur verändert sich. Sie lernen neue Sprachen oder studieren – währenddessen verkaufen sie hier ihren selbstgemachten Schmuck am Strand, ihrer einzigen Einnahmequelle. Einige arbeiten als Nachtwächter in Lodges oder haben dort Aufführungen. Dann zeigen sie ihren Massai-Spring-Tanz, namens „Adumu„. Wer besonders hoch springen kann, hat ein besseres Ansehen und muss dann weniger bei einer Hochzeit an die Eltern der Braut zahlen. Das sehr wenige Geld, das sie dabei verdienen, geben sie zu einem großen Teil der Familie und den Rest dem Englisch-Lehrer.

Da ruft plötzlich der Bruder von Sokoine an. Eine Kuh ist krank und die Familie benötigt Geld, um am nächsten Tag auf dem Markt ein Medikament zu holen. Die Überweisung des Geldes erfolgt dann im Shop per Handy direkt in die Heimat. Da bin auch ich überrascht. Reicht das Geld nicht aus, so wird unter allen Massai gesammelt – denn sie halten zusammen. Kühe spielen bei den Massai eine große Rolle. Sie sind Nahrung und Zahlungsmittel zugleich, und jedes Kuhleben ist im wahrsten Sinne des Wortes bares Geld wert.

Wer sie sieht, kann sie unterstützen und etwas von ihrem selbst gemachten Massai-Schmuck kaufen – darüber freuen sich sehr! Auch die nächsten Tage treffen wir uns regelmäßig am Strand. Ob ich ihnen schwimmen beibringen kann, fragen sie mich. Normalerweise gehen sie nicht ins Meer, da sie nicht schwimmen können. Auf dem Festland ist es nicht notwendig, da sie nun aber regelmäßig mit der Fähre rüberkommen, sind sie besorgt. Am nächsten Tag treffen wir uns dann zum Schwimmunterricht und sie schlagen sich gut. 

Vor meiner Abreise laden sie mich noch in ihr Massai-Dorf nahe des Serengeti-Nationalparks ein. Eine Einladung, die ich unbedingt bald annehmen möchte. Das Leben der Massai hautnah erleben, klingt für mich unglaublich spannend. Wir tauschen die Telefonnummern aus.

Massai Sansibar Tansania

Massai Schmuck Tansania

Dieses Geschenk wollte ich erst gar nicht annehmen, aber dann gab ich mein liebstes Muschelarmband her

Traumstrand in Jambiani Sansibar

Strahlend weißer Sandstrand in Jambiani

Jambiani – Traumstrände, wohin das Auge reicht

Die Strände in Jambiani sind ein Traum und zählen zu den schönsten, die ich bisher gesehen habe. Türkisblaues Meer, lange weiße Sandstrände und gigantische Kokospalmen bilden eine wunderschöne Kulisse, die auch mich als verwöhntes Strandmädchen staunen lässt.

Jambiani ist besonders stark von den Gezeiten geprägt. Bei Ebbe zieht sich das Meer über hundert Meter weit zurück und bei Flut bedeckt es den Strand kurz vor und bei Vollmond sogar komplett. Der Boden heizt sich bei Ebbe unglaublich auf und so beträgt die Wassertemperatur bei Flut um die 33-35 Grad. Am Strand liegt hier in Jambiani niemand und auch Touristen sehe ich kaum. Der größte Teil der Bevölkerung sind Muslime und trägt Kopftuch. In einen Bikini hier an den Strand legen kommt für mich nicht Frage und das stört mich nicht. Die Red Monkey Lodge hat einen kleinen Bereich mit ein paar Holzliegen,  wo man sich sonnen und zwischendurch ins Meer gehen kann – die meiste Zeit bin ich aber unterwegs.

Sansibar Jambiani Strand

Reisebericht Sansibar Jambiani

Jambiani Eco Tour – willkommen zuhause

Wer die Einheimischen im Dorf unterstützen und gleichzeitig noch einen Einblick in das Leben der Einwohner in Jambiani erhalten möchte, kommt an der Jambiani Eco Tour nicht vorbei. Am späten Vormittag mache ich mich mit einem Einheimischen auf den Weg in das Dorf. Los geht es mit dem Auto, denn das Dorf ist lang und die Temperaturen heute extrem hoch.

Der erste Weg führt uns zu einem der berühmtesten „Herbal Specialist“ auf Sansibar, Mr. Suleiman, der uns bereits auf seiner Veranda vor dem Haus erwartet.  Ganz genau erklärt er die vielen Kräuter in seinem Korb, beschreibt die genaue Einnahme, zeigt uns sein Interview in einem Reiseführer, auf das er ganz besonders stolz ist, und beantwortet uns jede Frage von Herzen. Anschließend besuchen wir eine Familie zuhause, ich darf einen Blick in die Räume werfen und schließlich in der Küche dabei helfen, Kokosnüsse weiterzuverarbeiten. Kokosnüsse zählen auf Sansibar – neben Nelken – zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten und somit wird nahezu alles verarbeitet. Weiter geht es ans Meer und wir besuchen die Seegras-Farm einer Familie. Es ist gerade Ebbe und so können wir bis zur Anlage laufen.

Ob die Dorfeinwohner auch etwas an der Tour verdienen, frag ich den Guide. „Natürlich. Ich bezahle den Doktor. Ich bezahle die Familie und ich gebe auch etwas dem Kokosnuss-Kletterer“, verrät er mir. Das freut mich. Der junge Guide spricht sehr gut Englisch und steckt viel Herzblut in diese Tour – das merke ich auf Anhieb.

Jambiani Village

Herbalist Mr. Suleiman

Eine Seegras-Farm in Jambiani, Sansibar

Eine Seegras-Farm in Jambiani

So wurden die Häuser in Jambiani vor einiger Zeit gebaut

So wurden die Häuser in Jambiani vor einiger Zeit gebaut

Jambiani Sansibar

Sansibar Reisebericht

Jambiani Eco Tour

Wir kaufen Mehl aus dem Regal, in Jambiani wird es per Hand gemahlen.

Affen in Sansibar

Sansibar stand schon lange auf meiner Wunschliste, aber ich hatte überhaupt keine Erwartungen. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass mich diese Insel und Jambiani so in den Bann ziehen. Ich komme wieder, denn beim nächsten Mal möchte ich unbedingt einen Kite-Kurs machen!

Reisetipps für Jambiani & Sansibar

  • Flug: Mit „Qatar Airways“ ging es von Berlin nach Doha (5,5 Stunden) über Kilimanjaro nach Sansibar (8 Stunden). Flüge gibt es etwa ab 600 Euro, ich habe knapp 800 Euro bezahlt.
  • Einreise: Bei der Einreise sind 50 US-Dollar in Bar für das Visum fällig.
  • Unterkunft: Die Red Monkey Lodge ist eine sehr gemütliche, wundervolle Unterkunft für alle, die Kontakt zu fremden Kulturen lieben. Für April und Mai gibt es aktuell einen Frühbucherrabatt (6 Tage für 250 Euro pro Person im Doppelzimmer inkl. Halbpension, mit Meerblick),
  • Anreise zur Lodge in Jambiani: Am Flughafen ein Taxi nehmen, aber unbedingt den Preis vorher verhandeln. Ich habe 35 US Dollar bezahlt, anstatt 50-60 US Dollar. Die Fahrt nach Jambiani dauert etwa eine Stunde. Eine Alternative sind die lokalen Dalla-Dallas. Das sind kleine Busse, die aber oft sehr überfüllt sind und kaum Platz für Gepäck bieten.
  • Warum Jambiani? Dieser Ort ist noch sehr ursprünglich und obwohl der Tourismus auf Sansibar eine sehr große Rolle spielt, ist er in Jambiani noch kaum spürbar. Die Einheimischen sind hier – auch am Strand – in der Überzahl. Wer also das echte Leben der Sansibarer mitbekommen und daran teilhaben möchte, der ist hier genau richtig! In Paje oder auch im Norden von Sansibar sieht das schon wieder anders aus und alles ist viel touristischer.
  • Währung: Auf Sansibar zahlt man mit Tansania Schilling und US-Dollar. Am Flughafen in Berlin habe ich ein paar Euros in US-Dollar gewechselt und die einheimsiche Währung dann am Flughafen in Sansibar abgehoben.
  • Geldautomaten: Es gibt auf Sansibar nur sehr wenige Geldautomaten und man sollte das ganze Geld vorher abheben, ansonsten ist es notwendig bis nach Stone Town zu fahren.
  • Jambiani Eco Tour (Dauer: 2-3 Stunden): Die Kosten für diese Tour liegen bei 10 US-Dollar, aber wir haben etwas mehr gegeben. Einfach in der Unterkunft fragen, da sie mit den Einheimischen zusammenarbeiten. Bezahlt wird dann direkt beim Guide!
  • Plastikmüll: Es gibt ein Müllproblem auf der Insel. Vor allem sind es Plastikflaschen, die zu einem großen Teil von den Touristen sind und überall rumliegen. Die Red Monkey Lodge gibt bei Ankunft eine Flasche an die Gäste, die sie dann an einem Kanister im Restaurant kostenlos auffüllen können. Wer die Flasche dann nach der Reise – wie in den Hausregeln aufgefordert – mit nach Hause nimmt und dort entsorgt, hilft der Umwelt ungemein.
  • Einkaufen: In Jambiani gibt es – außer ein paar sehr kleine Shops, die nur den Standard der Einheimischen decken – keine Möglichkeit zum Einkaufen.
  • Essen: Frischer Fisch prägt jede Speisekarte auf Sansibar. In der Lodge gab es diesen häufig in Kombination mit Curry oder Kokosnuss, dazu verschiedene Salate und frischgemachte Säfte – sehr lecker! Als Alternative wurde ein vegetarisches und ein Fleischgericht angeboten. In Jambiani ist man auf das Essen der wenigen Lodges angewiesen, daher empfehle ich Halbpension. Und wer nicht in dieser Lodge wohnt, sollte zumindest mal zu einem Abendessen (ab 19 Uhr) oder einen Drink an der Bar vorbeischauen.
  • Reisetipps: Weitere Sansibar Reisetipps
GUTES TUN!

Die Armut ist auf Sansibar – und vor allem auch in Jambiani – allgegenwärtig. Im „Human Development Index“, dem Wohlstandsindikator, belegt Tansania Platz 159 von 187.

Wer helfen möchte, findet auf der Website der Red Monkey Lodge eine Auswahl an empfohlenen Projekten und Organisationen. Außerdem gibt es hier eine Auswahl an Dingen, die mitgebracht werden können und ihr erfahrt auch, warum Süßigkeiten für die Kinder NICHT dazu gehören. Die Produkte werden anschließend an die Dorfbewohner verteilt.

GEFÄLLT DIR MEIN SANSIBAR REISEBERICHT? WARST DU SCHON MAL DORT? AB DAMIT IN DIE KOMMENTARE!

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Vielen Dank an Qatar Airways, die mir das erste Business Class Upgrade meines Lebens beschert haben. Der Flug war ein Traum!

Kategorie: Sansibar, Tansania

von

Hi! Ich bin Simone, Onlinerin von Herzen, Weltentdeckerin mit Dauerfernweh – und einem Faible für exotische Reiseziele. Ich liebe das Meer, Inselparadiese & Abenteuer. Wenn ich nicht gerade auf den Seychellen mit einer Kokosnuss am Strand liege, Riesenschildkröten knutsche oder im Meer plansche, dann bin ich woanders auf dieser wundervollen Welt unterwegs. Meine Schwester sagt immer: „Chill' doch mal“, aber dafür ist das Leben doch viel zu kurz, oder? Mehr über mich

9 Kommentare

  1. Wow, was für ein toller Bericht :) Sansibar steht auch ganz oben auf meiner Wishlist. Vielleicht klappt es ja in 2016! Ich freue mich sehr auf weitere Berichte von Dir – besonders gespannt bin ich auf die Delfin-Story!
    Liebste Grüße
    Sophia

  2. Hallo liebe Simone!
    Danke für diesen tollen Bericht und die wunderschönen Bilder! Da steigt die Vorfreude auf unsere Hochzeitsreise noch viel mehr! Wir planen unsere Flitterwochen nämlich in Tansania und anschließend auf Sansibar zu verbringen! Da kommen deine wertvollen Tipps gerade Recht! :-)
    Liebe Grüße
    Anna

  3. Michael Idah sagt

    Hallo Simone,
    ich habe gerade dein Reisebericht gelesen und musste an die Zeit auf Sansibar in Dezember 2015 denken.
    Meine Gute Freundin ist dort hin Ausgewandert und wir haben sie besucht.
    Es war in direkter Nachbarschaft der red Monky Loge.
    Unsere Reise dort hin wird nicht die letzte sein.
    Liebe Grüße
    Michael Idahl

    • Hi Michael,
      wie schön, dass Du mir schreibst. Das freut mich sehr. Ja, Sansibar war wirklich ein Traum und ich möchte unbedingt bald nochmal hin – dann aber zum Kiten! :))

      Liebe Grüße,
      Simone

  4. andreas sagt

    Hallo Simone,
    Es war interessant, Deine Ausführungen zu lesen und sie mit unseren Erfahrungen April/2016 abzugleichen.
    Taxifahrten: Wenn man, was unbedingt ratsam ist, einen lizensierten Taxifahrer nimmt, ist der Preis nicht mehr verhandelbar und liegt für die einfache Fahrt Flughafen-RMLodge bei ca. 50$.
    RMLodge: Ein traumhafter Platz mit Einschränkungen, die Afrika-Sansibar-Unkundige kennen sollten.
    Wir hatten mehrere, zum Teil stundenlange Stromausfälle. Das Dieselaggregat war selten einsatzbereit. Dann läuft auch der Zimmerventilator nicht, was für qualvolle Nachtstunden sorgt. Für die Abendstunden unbedingt eine leistungsstarke Taschenlampe mitnehmen.
    Wasser, WLan, Toilettenspülung gehen auch nicht immer.
    Trinkwasser gibt es in der Lodge in 1,5 Liter Flaschen (Wenn welche da sind)
    Die Möglichkeit, sinnvoller Weise Wasser in diese Flaschen in der Lodge nachzufüllen, besteht leider nicht immer… der Automat ist defekt oder es ist halt einfach kein Wasser da.
    Aus der Leitung sollte man tunlichst nicht trinken … aktuelle Choleragefahr.
    Die Plastikmüllproblematik läßt sich keineswegs auf Touristen reduzieren. Trotz aktuell wenig Touristen lag der Strand voll…..
    Die Eco-Tour war interessant. Aber Mr. SULEIMANN ließ den Guide alles erklären und das Foto mit dem alten Reiseführer in der Hand gibt es auch nur -wie vieles andere auch- gegen Dollar.
    Damit komme ich zu den Massai und anderen nervigen Strandverkäufern.
    Die RMLogde wird stundenlang belagert, jeder Gang, auch über den Strand ins Wasser, wird zum Spießrutenlauf. Jeder will was verkaufen, jeden Tag wieder. Jeder Strandspaziergang -auch bei Ebbe sehr reizvoll- wird von diesen nervigen Dauerverkäufern begleitet.
    Das Frühstück war sehr übersichtlich und auch hier gab es häufig nicht alles zu bestellen. Die Mittagskarte war wenig abwechlungsreich, aber immer – ebenso wie das Abendessen – sehr lecker.
    Keine Frage, die herrliche Ebbe, die herrliche Flut, das Spiel der Farben des Wassers im Sonnenschein und die entspannte Atmosphäre tragen dazu bei, tagelangen Dauerregen bei z.T. ohne Strom und das legere Management zu ertragen.
    Fazit: Zu empfehlen, aber .. man sollte sich vorher informieren.
    Sonnige Grüße Andreas

  5. Andreas sagt

    hallo simone,
    warum erscheit mein kommentar nicht auf deiner seite?
    schöne grüße andreas

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