Estland, Europa, Reiseberichte
Kommentare 13

Estland Roadtrip – 10 Tage durch ein Land voller Highlights

Braunbären in Alutaguse Estland

Estland, das Land für Naturliebhaber und Abenteurer. 10 Tage waren wir 1.200 Kilometer mit einem Mietwagen unterwegs, übernachteten in Gasthäusern, Hotels, auf einer einsamen Insel und in einer Bärenhütte. Wanderten in Nationalparks, durch Hochmoore, zwischen goldenen Stränden und saftigen Wäldern. Begaben uns auf die Spurensuche von Braunbären und Seerobben, fuhren Kanu und endeten in Tallinn auf der Suche nach alternativen Spots fernab der Touristen-Highlights.

Klingt nach einem Abenteuer? Oh ja!

Aber von Anfang: Estland ist das nördlichste Land im Baltikum und ist in etwa so groß wie die Niederlande, hat mit knapp 1,4 Millionen jedoch zehnmal weniger Einwohner. Fast die Hälfte des Landes ist mit Wäldern bedeckt, weitere 20% machen Sümpfe und Seen aus. In Estland gibt es mehr als 1.500 Inseln, 1.000 Seen und die Küstenlinie ist sechsmal länger als die Festlandsgrenze. Ein Mekka für Naturliebhaber. Auch Tierfreunde kommen auf ihre Kosten, denn Estland hat eine der größten Raubtierdichte in Europa. Neben Braunbären, Luchse und Wölfen, leben dort auch andere Tiere in den dichten Wäldern, wie Wildschweine, Rehe und über 10.000 Elche. Ihr könnt euch also vorstellen, wieso ich mich schon Wochen vorher so sehr auf diesen Roadtrip gefreut habe.

Hier folgt mein Reisebericht (Direkteinstieg):

Estland Roadtrip: Die Route

Meine Highlights und Lieblingsorte in Estland, dem Land der Wälder, Braunbären und Moore.

Die (fast) einsame Insel Prangli

Wir landen spät abends in Tallinn und verbringen die erste Nacht in der Hauptstadt, bevor wir uns am nächsten Morgen mit unserem Mietwagen ganz früh auf dem Weg zum Hafen in Lappneme machen. Denn dort wartet neben unserer Fähre, die uns auf die nur 30 Kilometer entfernte kleine Insel Prangli bringt, auch unser lokaler Tour Guide Annika, die uns ihre zweite Heimat zeigen möchte.

Baltikum Rundreise Estland

Mit der Fähre nach Prangli Island

 

Die Insel Prangli ist besonders für die schöne Natur und die absolute Einsamkeit bekannt, denn im Sommer leben auf der 6,44 km² großen Insel nur knapp 300 Menschen und im Winter sogar nur 70. Es gibt ein Museum, eine Kirche, einen Shop mit dem Nötigsten und ein Volkshaus. Die einzige Schule der Insel hat aktuell drei Schüler. Annika unterrichte dort sogar selber und nimmt ihre Schüler für den Englischunterricht einfach mit auf die Touren, verriet sie uns. Wir erkunden die Insel zunächst mit dem Jeep, bevor wir uns anschließend alleine mit unseren Fahrrädern auf den Weg machen. Groß ist die Insel nicht und so fahren wir über die vielen kleinen Waldwege, entspannen an der Küste, schlagen uns die Bäuche mit Blaubeeren voll und genießen die Ruhe, die hier einfach unvergleichlich ist. Ein perfekter Ort um abzuschalten, zu erholen und den Alltag weit hinter sich zu lassen.

Die Nacht verbringen wir im Praaga Gästehaus und dürfen das erste Mal die estnische Küche probieren. Es gibt frisch geräucherten Fisch, Risotto mit selbst gepflückten Pfifferlingen, Salat und  hausgemachtes Brot & Limonade. Nach zwei Tagen haben wir die Insel dann aber auch gesehen und freuen uns schon auf etwas mehr Zivilisation.

 

Insel Prangli Estland

Insel Prangli Estland

Insel Prangli Estland

Insel Prangli Estland

Seehunde auf der Insel Malusi

Am nächsten Morgen holt uns Annika mit dem Auto ab, denn unsere Tour ist noch nicht zu Ende. Mit Gepäck machen wir uns auf den Weg zum Inselhafen, denn da wartet schon ihr Mann, ihre kleine Tochter und ihr kleines Boot auf uns. Es geht zur Malusiinsel, auf der zwar keine Menschen wohnen, aber dafür viele Seehunde. Die Bootsfahrt dauert 45 Minuten und nochmal mindestens genau so lange, bis sie sich blicken ließen. Um die Seehunde anzulocken hören wir klassische Musik, denn das mögen sie angeblich besonders gerne und tatsächlich lassen sie sich mit den ersten Tönen blicken. Neugierig strecken sie ihre Köpfe aus dem Meer und kommen näher.

Seehunde Estland (Malusi Insel)
© Visit Estonia (mein Zoom hat leider nicht gereicht, aber so sahen sie aus)

Auf nach Alutaguse: Braunbären beobachten und übernachten im Wald 

Unser nächstes Ziel ist Rakvere im Norden Estlands, eigentlich kein Ort mit nennenswerten Highlights, wäre da nicht das Rakvere Castle mit der gruseligen Folterkammer-Führung und der Höllentour, die uns unterirdisch etwa 50 Meter durch ein Gruselkabinett führt und wir uns die Seele aus dem Leib schreien (die 7 Euro Eintritt haben sich gelohnt). Eigentlich liegt Rakvere aber nur auf unserer Route, weil wir uns hier mit unserem Bärenguide Bert Rähni treffen, um in die Wälder nach Alutaguse zu fahren.

Um 11 Uhr machen wir uns mit den Autos auf den Weg Richtung Osten. Die Landschaft wird immer Grüner und die Straßen sind von riesigen Wäldern eingesäumt. Häuser und Menschen gibt es hier kaum noch, dafür riesige Fichten, Kiefern und Zitterpappeln wohin das Auge reicht. Fast 50% Estlands sind mit Wäldern bedeckt und so ist die Natur allgegenwärtig. Mit Bert begaben wir uns auf die Suche von Bärenspuren, denn hier rund um Alutaguse leben die meisten der über 700 Braunbären in Estland. Wir sehen ein Bärennest, in dem ein Braunbär im letzten Winter seinen Winterschlaf verbracht hat. Ein Förster hat es entdeckt und gemeldet. Das ist Pflicht, denn in der Zeit des Winterschlafs wird das Gebiet um ein gefundenes Nest im Umkreis von 300 Metern sofort zu einem Naturschutzgebiet erklärt. Anschließend bringt uns Bert in die Bärenhütte, bevor er uns für die Nacht im Wald alleine lässt.

Braunbären in Alutaguse Estland

Die Hütte besteht aus acht Betten und einem Trockenklo.

Es gibt kein fließendes Wasser und auch kein Strom, aber wer braucht das schon, wenn man eine Live-Tierdokumentation vor den Augen hat? Die Vorderseite der Holzhütte besteht aus Holzschlitzen mit einer Scheibe, aus der man die Bären beobachten kann, die hier zu den etwa 30 Meter entfernten Futterstellen kommen. Ausgestattet mit Süßigkeitenvorräten und Bier, mit denen wir locker drei Nächte versorgt wären, machen wir es uns in unserer Hütte vor den Fenstern bequem. Gespannt blicken wir mit unseren Ferngläsern in den Wald und verfolgen jede kleinste Bewegung im Gebüsch. Es dauert noch nicht mal 30 Minuten, bis sich die ersten Füchse und Maderhunde blicken lassen. Als wir nach einer weiteren halben Stunde den ersten dunklen Schatten im Wald sehen, können wir es vor Freude kaum noch aushalten. Wie soll man hier still sein, wenn man am liebsten vor Freude jubeln würde. Es ist tatsächlich ein großer Bär, der mit seinen riesigen Tatzen im Wald auf uns zu kommt. Fünf Stunden verbringen wir damit das Schauspiel vor unseren Augen zu beobachten, stopfen uns mit Süßigkeiten voll und nutzen es bis zur vollkommenen Dunkelheit aus die Tiere zu beobachten, bevor wir müde ins unsere Hochbetten fallen.

Vor acht dürfen wir die Hütte nicht verlassen und so machen wir uns um kurz nach auf dem Weg raus aus dem Wald. Etwas mulmig ist uns schon, denn noch vor wenigen Stunden liefen hier drei große Bären herum. Was wir machen sollen, wenn uns ein Bär entgegen kommt, fragten wir ihn an Vorabend noch. „Redet einfach normal, wenn ihr einen Bären seht, aber dreht ihnen auf keinen Fall den Rücken zu“, gab uns Bert noch als Tipp. Estland ist das Land mit der höchsten Raubtier-Dichte in Europa und neben Braunbären tummeln sich hier auch noch Wölfe und Luchse.

Braunbären in Alutaguse Estland

Braunbären in Alutaguse Estland

Maderhunde in Estland

© Danke an meine Reisepartnerin Mandy Jochmann für die Bärenfotos (mein Zoom hat leider nicht gereicht)

Der Lahemaa Nationalpark: Wandern zwischen einsamen Stränden und traumhaften Wäldern

Unsere nächste Etappe führt uns nach Altja, einem kleinen Fischerdorf im Norden von Estland, wo sich auch der Lahemaa Nationalpark (auf estnisch Lahemaa rahvuspark) befindet.

Der Park ist der älteste und größte Nationalpark Estlands und eines der bedeutendsten Waldschutzgebiete Europas. Unser Wanderweg erstreckt sich entlang der Küste und der traumhaften Landschaft, die uns irgendwie an Neuseeland erinnert. Auf der einen Seite lichte, pilz- und beerenreiche Kiefernwälder, die am Boden mit Moos bewachsen sind, auf der anderen Seite ein freier Blick auf die goldenen Strände. Mehrere markierte Wanderwege in verschiedenen Längen, machen den Lahemaa zu einem idealen Ziel für Wanderer.

 Lahemaa Nationalpark Estland

Estland Reisebericht: Wandern im Lahemaa Nationalpark Estland

 Lahemaa Nationalpark Estland

Lahemaa Nationalpark, Estland

 Lahemaa Nationalpark Estland

Der Soomaa Nationalpark

Moorschuhwandern in einem der größten Hochmoore Europas

Von Altja fuhren wir nach dem Frühstück weiter Richtung Süden zum Soomaa Nationalpark und es handelte sich um eine der längsten Strecke unseres Roadtrips. Estland ist ein klein und man kann das Land mit dem Auto in ein paar Stunden durchqueren. Für die knapp 220 Kilometer benötigen wir jedoch fast drei Stunden, denn Autobahnen gibt es in Estland nicht.

Im Naturzentrum des Nationalparks treffen wir uns mit unserem Tour Guide Dagmar, denn die Moorwanderung wartet auf uns. Dagmar ist vor über zehn Jahren von Deutschland ausgewandert und arbeitet seit vielen Jahren im Soomaa Nationalpark. Nach dem Mittagessen bekommen fahren nach Karuskose, dem Startpunkt unserer Wanderung.

 

Soomaa Nationalpark Estland

 

Wir laufen zunächst über Bohlenwege durch den feuchten und sumpfigen Wald, bevor es den etwa sechs Meter hohen Moorhang hinauf geht. Bei dem Moor handelt es sich um ein Hochmoor. Auf dem sehr sauren Boden gedeihen vor allem Torfmoose, die übereinander wachsen und einen immer größer werdenden Schwamm bilden. Mitten in dieser unwirklich wirkenden Landschaft haben sich über die Jahre kleine Seen gebildet, in denen sich im Sommer die Einheimischen gerne abkühlen. Holzstege führen durch einen Bruchteil des 370 km² großen  Sumpflandes. Wer abseits dieser Wege laufen möchte, sollte sich ein Tour Guide buchen, denn die haben auch die passenden Schuhe. Moorschuhe (besser bekannt unter Schneeschuhen) sind die einzige Möglichkeit über die Moore und Wiesen zu laufen, ohne einzusinken und nasse Füße zu bekommen. Der freie Blick auf den Horizont zeigt nichts als die weite, wunderschöne Moorlandschaft und hat dabei diese Stille. Kein Ton, kein einziges Geräusch hören wir auf unseren Ohren. Ein unvergessliches Erlebnis.

 

Estland Reisebericht: Soomaa Nationalpark Estland, Moorschuhwanderung

Soomaa Nationalpark, Estland

Moorschuhe in Estland

Sooma Nationalpark: Kanu fahren auf dem Fluss Raudna

Am nächsten Morgen treffen wir uns mit Edu Kull am Riisa Rantsho Parkplatz im Soomaa Nationalpark, denn es wartet bereits das nächste Abenteuer auf uns. Kanu fahren auf dem Fluss Raudna, dem größten Fluss Estlands. Wir fahren mit einem Auto zum Startpunkt, von wo wir uns mit zwei Kanus auf eine vierstündige Tour begeben. Der Fluss lockt mit einer spiegelglatten Oberfläche, unzähligen Bibernestern am Ufer und Natur im Überfluss. Auf der vierstündigen Tour sehen wir nicht einmal andere Menschen und dank der sanften Strömungen können wir uns ganz einfach treiben lassen.

 

Soomaa Nationalpark Estland, Kanu fahren

Raudna Estland

Raudna Fluss, Estland

Raudna Fluss, Estland

 

Der Soomaa Nationalpark ist übrigens vor allem für seine 5. Jahreszeit bekannt. Wenn der Schnee im Frühling schnell genug schmilzt und die vielen kleinen Flüsse das Schmelzwasser nicht mehr aufnehmen, kann man ein Naturschauspiel erleben. Die Gegend gleicht dann einer einzigen Seenlandschaft und man kann mit den Kanus bis in die Wälder paddeln.

Die Nacht verbringen wir im Põnka Gästehaus ganz in der Nähe im Ort Pärnumaa und als wir gegen Nachmittag ankommen, ist unser Saunaofen bereits vorgeheizt. Schöner hätte dieser Tag nicht ausklingen können, als mit drei Saunagängen und jeweiligen Abkühlungen in unserem privaten 16 Grad kalten Schwimmteich. Als uns unser Gastgeber noch vier eiskalte Biere bringt, um sie mit in die Sauna zu nehmen, sind wir dann vollkommen hin und weg. Er setzt allerdings noch einen drauf und verwöhnt uns mit einem leckeren Abendessen und selbst gemachten Apfelkuchen als Nachtisch. Lachkrämpfe und nette Gespräche geben uns dann noch einen krönenden Abschluss, bevor wir todmüde ins Bett fielen.

 

 Põnka Gästehaus Estland

Haapsalu, ein kleiner Schatz im Nordwesten Estlands.

Unsere Natur-Abenteuer neigten sich langsam den Ende zu und auf uns warten zwei Nächte in Tallinn. Unser Gastgeber gab uns beim Frühstück noch den Tipp auf dem Weg nach Tallinn nach Happsalu zu fahren, ein kleiner süßer Ort an der Küste, in dem es nette Cafés und bunte Häuser gibt.

Ein Ort, der irgendwie an Bullerbü erinnert und das ist wohl auch nicht verwunderlich. Wusstet ihr, dass die Illustrationen aus estnischer Hand kommen? So wie die meisten von Astrid Lindgrens Büchern hat Ilon Wikland auch Bullerbü illustriert, die hier in Happsalu gelebt hat und erst viel später nach Schweden gezogen ist. Die Straßen von diesem kleinen Ort erinnern tatsächlich an die Häuser aus ihren Büchern.

Die Hauptstadt Tallinn

Ein krönender Abschluss war Tallinn nicht, denn das was wir zuvor in der Natur Estlands erlebten, war nur schwer zu toppen. Dennoch wollten wir uns natürlich ein Bild von der Hauptstadt machen, die ein beliebtes Ziel für Städtetrips ist. Am nächsten Morgen begeben wir uns mit dem Fahrrad auf ein alternatives Sightseeing – und das fernab von Touristen mit Reiseführern und Selfie-Sticks. Die Tour führt einmal um die Stadt herum und macht ein Bogen um die typischen Sehenswürdigkeiten.

Ein paar Spots, die sich lohnen: Freedom Square, Shnelli Park, Balti Jaam Markt (ein wenig zurück zur Sowjetunion), Hipsters Paradise „Telliskivi Creative City“ (ein aufblühendes Industrieviertel), der süße Ort Kalamaja, der auch als das Prenzlberg von Tallinn gilt. Dann wären da noch der Seaplane Harbour, das Patarei Gefängnis mit Meerblick und das Estonian Design House (inkl. Geschäft und dem beliebten Café „Klaus“). Ein ausführlicher Tallinn-Beitrag folgt separat.

Estland Roadtrip: Alle Orte und Unterkünfte

  • Tag 1: Ankunft nachts am Flughafen in Tallinn (Übernachtung im Hotel Nordic Forum)
  • Tag 2: Von Tallinn > über den Hafen in Lappneme > zur Insel Prangli (Unterkunft im Praaga Gästehaus)
  • Tag 3: Vom Hafen in Lappneme > nach Rakvere (Unterkunft im Hotel Villa Theresa)
  • Tag 4: Von Rakvere > nach Alutaguse (Übernachtung in der Bärenhütte)
  • Tag 5: Von Alutaguse > nach Altja in den Lahemaa Nationalpark (Unterkunft Ferienhof Toomarahva)
  • Tag 6: Von Altja > in den Soomaa Nationalpark (Übernachtung im Klaaramanni Gästehaus)
  • Tag 7: Soomaa Nationalpark (Übernachtung im Põnka Gästehaus)
  • Tag 8: Vom Soomaa Nationalpark > über Pärnu > über Haapsalu > nach Tallinn (Übernachtung im Palace Hotel)
  • Tag 9: Tallinn (Übernachtung ebenfalls im Palace Hotel)
  • Tag 10: Rückreise vom Flughafen in Tallinn (mit Air Baltic)

Estland Roadtrip – mein Fazit

Für mich ist es das unterschätzte Estland, denn das was wir erlebt haben, hätte ich niemals so erwartet. Es ist ein Land für Naturliebhaber, Abenteurer, ein Land voller Highlights. Von Bären-, Seehund-, Elch- oder Vogelbeobachtung bis Wandern in den Nationalparks und Hochmooren, Kanu fahren oder entspannen auf den über 1500 Inseln ist alles möglich. Die geringe Einwohnerzahl verteilt sich fast ausschließlich auf die größeren Orte, wodurch man in der Natur nur selten auf Reisende oder überhaupt andere Menschen trifft. Estland ist touristisch kaum erschlossen, Schilder und Wanderwege sind in Landessprache und viele Aktivitäten & Touren haben ihr Potential in der Außendarstellung längst nicht erkannt. Die Hauptstadt Tallinn gab uns nochmal einen interessanten Abschluss, der uns aber auch zeigte, dass sich der wahre Schatz Estlands in der Natur befindet.

Fakten & Tipps

  • Estland ist ein Land für Roadtrips, denn anders ist das komplette Umland nur schwer zu erkunden. Benzin ist besonders günstig und kostete bei uns nur 99 Cent pro Liter. Es gibt keine Autobahnen.
  • Zwei Nächte in Tallinn reichen.
  • Unterkünfte und Touren im Voraus buchen.
  • Estland ist das WLAN-Land, denn das gibt es häufiger als anderswo in Europa.
  • Flüge nach Tallinn, z.B. mit Baltic Airline (ca. 150 Euro)
  • In Estland gilt wie oft in skandinavischen Ländern das Jedermannsrecht, das einem das Recht gibt sich in der Natur frei zu bewegen. Man darf keinen  Menschen den Zutritt zum Wald, zur Küste oder zu Seen und Flüssen zu verbieten.

Nützliche Links

Raudna Estland

IMG_4329

Processed with VSCOcam with f2 preset

IMG_4748

Rakvere Castle

Rakvere Castle

WOLKENWEIT

 

Schon mal in Estland gewesen? Oder Lust auf dieses Abenteuer? Schreibt mir eure Fragen & Erfahrungen.

Diese Reise ist in Kooperation mit Visit Estonia entstanden. Meine Roadtrip-Partner waren Martin & Caro von WE TRAVE THE WORLD und Mandy von GO GIRL! RUN.
*Affiliatelink.

Kategorie: Estland, Europa, Reiseberichte

von

Hi! Ich bin Simone, Onlinerin von Herzen, Weltentdeckerin mit Dauerfernweh – und einem Faible für exotische Reiseziele. Ich liebe das Meer, Inselparadiese & Abenteuer. Wenn ich nicht gerade auf den Seychellen mit einer Kokosnuss am Strand liege, Riesenschildkröten knutsche oder im Meer plansche, dann bin ich woanders auf dieser wundervollen Welt unterwegs. Meine Schwester sagt immer: „Chill' doch mal“, aber dafür ist das Leben doch viel zu kurz, oder? Mehr über mich

13 Kommentare

    • Ohhh, du liebe! Das freut mich sehr.
      Danke für einen schönen Kommentar!

      Liebe Grüße & hoffentlich bis bald,
      Simone

  1. Wow Wunderschön und ganz tolle Bilder hast Du gemacht. Estland ist ja fast wie auf Safari gehen ;-) Ich war diese Jahr in Tallinn und schon sehr angetan. Ich sehe schon, das Land muss ich mir auch noch genauer ansehen.

    • DANKE für dein schönes Feedback, das freut mich wirklich sehr.
      Das Land hat es einem aber auch echt leicht gemacht mit den schönen Fotos. Du solltest also definitiv also nochmal das Umland erkunden! :))
      LG, Simone

  2. Estland fasziniert mich, seitdem ich ein kleines Kind bin. Ich habe damals eine Dokumentation gesehen und war sofort verliebt. Du bestätigst das nur noch!

  3. Super Post! Ich bin vorgestern erst aus Estland zurückgekehrt und kann dir nur zustimmen: das kleine Land wird definitiv unterschätzt! Wir sind auch im Nordic Forum, in Tallinn, abgestiegen, was mir sehr gut gefallen hat. Außerdem waren wir noch in Pärnu und Tartu, der Unistadt. Ein wirklich tolles Land, wie ich finde!

  4. Astrid sagt

    Hallo Simone,
    im Sommer habe ich ebenfalls einen Estland-Roadtrip gemacht, ich bin genauso begeistert wie du! Was du unbedingt beim nächsten Mal erleben musst, sind die Inseln Saaremaa und Muhu sowie der Peipussee. Wir sind am Seeufer bis zur russischen Grenze gefahren, die Natur dort ist nochmal ganz anders. Lahemaa und Soomaa haben mir auch super gefallen. Das Land ist wirklich total unterschätzt

    • Hey Astrid,
      das glaub ich dir aufs Wort. Estland war wirklich toll und hat uns alle total überrascht. :)
      Danke für deine Tipps! Am liebsten würde ich auch nochmal im Winter hin, da muss das auch ganz wunderbar sein.

      Liebe Grüße aus Zansibar,
      Simone

  5. Karsten sagt

    Hallo Simone,
    ich glaube, dass ich mein Urlaubsziel 2016 gefunden habe. Ich überlege allerdings in ich die Tour mit dem Motorrad fahre.
    Liebe Grüsse
    Renner

  6. Karsten sagt

    Hallo Simone,
    Ich glaube das ich grade mein Urlaubsziel 2016 entdeckt habe.
    Ich überlege allerdings ob ich die Tour mit dem Motorrad fahre.
    Liebe Grüsse
    Renner

    • Jaaa, unbedingt. Estland war wirklich super schön und das hätte ich nie so erwartet. Mit dem Motorrad bietet sich das auch an. Wir sind mit dem Auto gefahren und September war echt ne coole Reisezeit.

      LG, Simone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *